Die Weiz Rallye wartet heuer mit einem besonderen Gusto-Stückerl in Sachen Sonderprüfung auf, denn der legendäre Gollersattel ist nach vielen Jahren wieder im Programm.
Und der Gollersattel hat schon so manchen Profi abgeworfen. Immerhin waren da schon Kapazunder wie Walter Röhrl, Gabi Husar, Sepp Haider, Wilfried Fischer oder Franz Wittmann unterwegs – damals zwar noch auf reinem Schotter, aber auch die asphaltierte Version ist eine mit vielen Tücken. Rudi Stohl ist heuer als Beifahrer unterwegs und er hat den nötigen Respekt vor diesen 13 Kilometern: „Eine Herausforderung ist der Gollersattel allemal, denn erst wenn du ihn fehlerfrei bezwingst, bist du gut dabei.“
Aber auch die anderen 13 Sonderprüfungen haben es in sich, so z.B. die 23 Kilometer lange Sonderprüfung Kogelhof, deren Start publikumswirksam mitten ins Dorf verlegt wurde und so für feinste Rallye-Stimmung sorgt.
Peter & Peter sind wieder die rollenden Info-Männer und geben den Fans die notwendigen Infos an der Strecke. Zusätzlich komme ich als fixer Kommentator beim Rundkurs Anger am Freitag und beim Rundkurs Naas im Zielbereich zum Einsatz – somit steht einer feinen Rallyeparty nichts mehr im Wege.
Sportlich wird es sehr hoch hergehen, denn mit einem Sieg könnte sich Raimund Baumschlager gleich wie im Vorjahr wieder vorzeitig den Titel holen. Dagegen haben aber sicher der deutsche Armin Kremer und auch die beiden Österreicher Mario Saibel und Hermann Neubauer etwas. Kremer zeigt sich mit einem waschechten Werks-Ford, der nur etwas in der Leistung gedrosselt wird, damit er in Österreich fahren darf, Saibel bringt einen Skoda S2000 an den Start, und Neubauer versucht sich mit einem Peugeot S2000.
Auch in der 2WD-Wertung wird feiner Rallyesport geboten: Michi Böhm, Peter Ebner, Daniel Wollinger, Daniel Zieser, und, und, und,…alle balgen sich um die besten Plätze.
Also nichts wie hin zu den Sonderprüfungen und in die Technikzone, die in bewährter Manier wieder auf dem MAGNA-Gelände untergebracht ist – see u there!!

